Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Datenzugang: Gastaufenthalt

Die Nutzung der schwach anonymisierten Daten des FDZ unterliegt einer Reihe datenschutzrechtlicher Auflagen. Aus diesem Grund können Sie diese Daten nur im gesicherten Rahmen von Gastaufenthalten auswerten. Dafür sind spezielle, abgeschottete Arbeitsplätze für Gastwissenschaftler/innen an verschiedenen Standorten eingerichtet.

Eine Beratung vor Ort durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FDZ der BA im IAB ist ausschließlich am Standort in Nürnberg möglich.

Wie erhalten Sie Datenzugang im Gastaufenthalt?

Wie kann ein bestehender Vertrag geändert werden?

Besonderheiten der Datennutzung an ausländischen Standorten

Vertrauensschutz

Wie erhalten Sie Datenzugang im Gastaufenthalt?

  1. Antrag stellen
    Um einen Antrag auf den Zugang zu den schwach anonymisierten Daten im FDZ zu stellen, füllen Sie bitte das „Antragsformular Gastaufenthalt“ aus und senden Sie das Word-Dokument an iab.fdz@iab.de. Bitte beachten Sie, dass Ihr Antrag nur als Word-Dokument bearbeitet werden kann. Im Infoblatt zum Antrag finden Sie ausführliche Erläuterungen zu allen geforderten Angaben. Der Antrag wird im FDZ in Kooperation mit dem BMAS auf Einhaltung der Bedingungen nach §75 SGB X überprüft, dies kann bis zu einem Monat in Anspruch nehmen.

    Antragsformular Gastaufenthalt

    Infoblatt zum Antragsformular Gastaufenthalt
  2. Vertrag abschließen
    Nach Antragsbewilligung durch das BMAS schließt das FDZ mit Ihrer Institution einen Vertrag, der zur Nutzung des beantragten Datensatzes im Rahmen eines Gastaufenthalts berechtigt.
  3. Termin zum Gastaufenthalt vereinbaren
    Nach Abschluss des Vertrags können Sie direkt mit dem entsprechenden Standort einen Termin für den Gastaufenthalt vereinbaren (bitte bis ca. 14 Tage im Voraus). Terminvereinbarungen sind verbindlich - können Termine nicht eingehalten werden, bitten wir um eine frühzeitige Absage.
  4. Vorbereitung auf den Gastaufenthalt
    F
    ür den Gastaufenthalt gelten aus Gründen des Datenschutzes die Richtlinien des FDZ. Beachten Sie insbesondere die Vorgaben zum Aufbau Ihrer Auswertungsprogramme.

    Vorgaben des FDZ zur Nutzung von Datenfernverarbeitung und Gastaufenthalten

    Um die Zeit Ihres Gastaufenthalts effektiv nutzen zu können, empfehlen wir vorab auf Basis der Testdaten und Dokumentationen Auswertungsprogramme zu erstellen und diese rechtzeitig (bis spätestens 3 Werktage vorab) über die Software JoSuA (Job Submission Application) hochzuladen.
  5. Nach dem Gastaufenthalt
    Die datenschutzrechtlich geprüften Ergebnisse Ihrer Auswertungen werden nach Beendigung Ihres Gastaufenthalts in JoSuA zur Verfügung gestellt.
    Nach dem Gastaufenthalt können Sie die Datensätze zusätzlich auf dem Weg der Datenfernverarbeitung auswerten.
  6. Publizieren auf Basis von FDZ Daten
    In allen Publikationen, in denen Sie Ergebnisse ihrer Analysen mit den FDZ-Daten präsentieren, müssen die Datenquellen (Bezeichnung des Datensatzes und Datenzugang) nach den Vorgaben des FDZ zitiert werden:

    Zitieren der Datenquellen in Publikationen

    Bitte senden Sie uns anschließend ein Belegexemplar Ihrer Publikationen, Projektberichte u. ä. in digitaler oder gedruckter Form. Dies gilt ebenso für sogenannte ‚graue Literatur’.

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Wie kann ein bestehender Vertrag geändert werden?

Änderungen der Projektlaufzeit, des Datenbedarfs sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Projektes können über einen Ergänzungsvertrag beantragt werden:

Antragsformular Ergänzungsvertrag

Infoblatt zum Ergänzungsantrag

Bei Änderungen der wissenschaftlichen Einrichtung oder der Projektinhalte stellen Sie bitte einen neuen Antrag. Bitte geben Sie dabei immer die Projektnummer mit an.

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Besonderheiten der Datennutzung an ausländischen Standorten

Wenn Sie einen Gastaufenthalt an unseren Standorten im Ausland planen, setzen Sie sich bitte frühzeitig mit dem FDZ der BA im IAB in Verbindung, um zusätzliche Formalitäten zu klären. Bitte beachten Sie auch, dass die Daten, die im Ausland genutzt werden sollen, aus datenschutzrechtlichen Gründen zusätzlichen Anonymisierungsmaßnahmen unterzogen werden müssen. Dies erfordert Absprachen mit dem FDZ und muss bei der zeitlichen Planung berücksichtigt werden.

Falls Sie bereits im Rahmen eines gültigen Nutzungsvertrags die Daten in Deutschland nutzen und planen, dauerhaft ins Ausland zu gehen und an einem unserer ausländischen Standorten zu arbeiten, müssen die gleichen Formalitäten und Anonymisierungsregeln erfüllt werden. Daher ist ein einfacher Wechsel der Datennutzung von Deutschland ins Ausland nicht möglich. Bitte beachten Sie auch, dass bei einer anschließenden Rückkehr nach Deutschland die Anonymisierung der Daten nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Bei kurzen Auslandsaufenthalten, insbesondere wenn die Affiliation zur bisherigen Institution bestehen bleibt, ist die Datennutzung an den ausländischen Standorten leider nicht möglich. Die Datennutzung im Rahmen der Datenfernverarbeitung bleibt unverändert bestehen.

Vertrauensschutz

Informationen zum Vertrauensschutz

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