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Publikation

Körperlich belastende Jobs

Beschreibung

"Dieser Sonderbericht untersucht die Verbreitung, Determinanten und Folgen körperlich belastender Arbeit in Deutschland. Auf Basis von Befragungsdaten des Linked Personnel Panel (LPP) sowie administrativen Daten der Beschäftigtenhistorik (BeH) und des BERUFNETS der Bundesagentur für Arbeit wird das „Physical Activity Paradox“ im deutschen Arbeitsmarkt analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass physische Belastungen trotz eines leichten Rückgangs durch Berufswechsel – insbesondere während der COVID-19-Pandemie – weiterhin weit verbreitet sind, wobei (junge) Männer und Personen mit geringerem Qualifikationsniveau überproportional betroffen sind. Panelanalysen mit personenfixen Effekten belegen zudem, dass eine Zunahme der körperlichen Belastung signifikant mit einer Verschlechterung der allgemeinen und mentalen Gesundheit sowie einem Anstieg von – potenziell kostspieligem – Präsentismus einhergeht. Zudem sinken die Arbeitszufriedenheit und das Engagement, während die Wechselabsicht steigt. Der Bericht unterstreicht die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit in belastenden Berufsfeldern, die sich häufig durch bedeutsame Arbeitskräfteengpässe auszeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Zitationshinweis

Grunau, Philipp & Justus Stadler (2026): Körperlich belastende Jobs. Profile, Determinanten und Folgen. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 682), Berlin, 62 S.

Bezugsmöglichkeiten

kostenfreier Zugang